Jugendrat will Stadträte besuchen

Jugendvertretung will Austausch zwischen Stadträten und Jugendräten verbessern

Die Stadtratsfraktionen sollen dieses Jahr jungen Besuch bekommen: Der Jugendrat will sich und seine Arbeit den Stadträten persönlich vorstellen und damit den Kontakt zwischen Jugendrat und Stadtrat intensivieren. Gleichzeitig erhoffen sich die Jugendlichen aber auch Anregungen und Kritik von den Räten. Daneben sollen sich die Mitglieder beider städtischer Gremien kennen lernen – so die Idee des neuen Vorstoßes des Jugendrats, der das Projekt kürzlich einstimmig beschlossen hat. Ziel ist, möglichst im laufe diesen Jahres alle sieben Stadtratsfraktionen (CSU, SPD, ÜB, Grüne, Bündnis, FW und FDP) zu treffen – vorausgesetzt dort besteht Interesse. „Von einem engen Austausch profitieren beide Seiten“, meint etwa Jugendratssprecher Sebastian Leiß. Zum einen lerne der Stadtrat die engagierten Jugendlichen und ihre Ideen kennen, zum anderen könnten die Jugendräte einen Einblick in die politische Arbeit auf kommunaler Ebene gewinnen. Der erste Austausch fand vergangene Woche mit der CSU-Fraktion als größte politische Gruppierung und Oberbürgermeister Peter Bürgel im Ludwig-Thoma-Haus statt. Es ging um Themen wie die weitere Entwicklung des Postschul-Geländes, eine Verbesserung der Graffiti-Flächen am Skaterpark und den Prozess der integrativen Stadtentwicklung. Stadträte und Jugendräte zeigten sich mit der offenen und ehrlichen Diskussion zufrieden.